Therapie mittels Rückführungen - Unsterblichkeit der menschlichen Seele

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Therapie mittels Rückführungen

Das Grundprinzip

Zur erweiterten  Reinkarnationshypothese, die Karma und Erinnerungen an das Jenseits  einschließt, gehört die Vorstellung, dass Handlungen und insbesondere  Traumata, die in früheren Leben begangen bzw. erlitten wurden, einen  Einfluss auf die Gesundheit bzw. das physische und psychische Befinden  im heutigen Leben haben. Ruft man die Handlungen oder die  Entstehungsgeschichte der Traumata in Rückführungen in die Erinnerung  zurück und wendet symbolisch heilende Handlungen darauf an, so kann eine  ursächliche Gesundung erzielt werden. Schulmedizinisch  therapieresistente Beschwerden, die nur symptomatisch gelindert werden  können, werden so heilbar.

Wie die  Information aus früheren Leben über den Tod hinaus erhalten und bis ins  neue Leben übertragen werden kann, bleibt unerfindlich. Aber Ian  Stevensons Erkenntnisse über Geburtsmale  und kindliche Missbildungen, die oft in guter Übereinstimmung mit  (meist tödlichen) Verletzungen stehen, welche die zugehörigen früheren  Personen in vergangenen Leben erlitten haben, deuten darauf hin, dass  die mysteriöse Informationsübertragung tatsächlich existieren könnte.
Heilerfolge

Wissenschaftliche Studien gibt es nicht. Vier Praktiker haben  an kleinen Fallzahlen (25 – 50) 60% bis 80% Erfolg (einschließlich  Besserungen) gemessen.

Fünf Autoren haben Ergebnisse von Umfragen bei Therapeuten über deren Erfolge veröffentlicht und melden vergleichbare Werte.

In Band 2b steht zu lesen, dass ich unter 177 einschlägigen Büchern 59 gefunden  habe, in denen 48 Reinkarnationstherapeuten von 291 Beispielen vollständiger  Heilung durch Rückführung in frühere Leben berichten. Sie teilen sich  hälftig in psychische und physische Symptome. 57% der körperlichen  Symptome waren als schulmedizinisch nicht heilbar bezeichnet worden. In  44% der Fälle wurde der Verlauf (unterschiedlich lange) nachverfolgt,  und bestätigt, dass die Heilung anhielt.

In fast allen dieser  Heilungsfälle wurden grausame Schicksale und unnatürliche Todesarten im  früheren Leben erinnert. Diese erlauben es immer, einen sinnvollen Bezug  zum Symptom herzustellen. Auch bei mehreren gleichzeitig vorhandenen  Symptomen fand sich eine sinnvolle Erklärung und gelang die Heilung. In  10 Fällen erfolgreicher Heilung wurden die Aussagen bzw. Erinnerungen  des Patienten nachgeprüft und ihre Richtigkeit bestätigt. In 12  Beispielen fand sich im heutigen Leben keine Ursache für die  Beschwerden, die der Rückführer dann aber mit dem Blick in frühere Leben  heilen konnte. In 6 Fällen wurde eine mögliche Ursache im heutigen  Leben aufgedeckt und behandelt. Dies reichte aber nicht zur Heilung.  Erst der Blick ins frühere Leben brachte den ersehnten Erfolg.

Am häufigsten wurden Heilerfolge folgender Beschwerden genannt:
  • Ängste/Phobien (82 der 291  Fälle),
  • Schmerzen (61),
  • Ehe- u. Beziehungsprobleme (21),
  • Sexualprobleme  (15),
  • Atemwege (12),
  • Internistisches (11),
  • Süchte (9),
  • Zwänge (9),
  • Schuldgefühle (8),
  • Hautprobleme (7),
  • Allergien (6).

Natürlich wäre es wünschenswert,  von unabhängiger Seite statistische Daten über Heilerfolge zu erhalten.  Dazu müsste die Schulpsychologie anerkennen, dass solche auf der Basis  von Rückführungen überhaupt möglich sind. Davon sind wir aber noch weit  entfernt.

Die gängige Art, diese Heilerfolge ohne einen Zusammenhang mit  früheren Leben zu erklären, besteht darin, sie “Symboldramen”  zuzuschreiben.
Mit Symboldramen  ist gemeint, dass Patienten aus einer inneren Not heraus unbewusst eine  Geschichte konstruieren, die ihre Probleme symbolisch wiedergibt. Durch  Verlagerung auf eine andere Person (die frühere Person) und in eine  andere Zeit (das frühere Leben) wird erreicht, dass die persönliche  Betroffenheit nicht mehr so stark schmerzt. In Band 2b wird gezeigt, dass dies - insbesondere bei verifizierten Rückführungen - nicht als generelle Erklärung taugt.

Ein kurzes Beispiel für eine Reinkarnationstherapie:
    Der Therapeut Eddy leidet seit  vielen Jahren an Nackenschmerzen, für welche seine Ärzte keine Ursache  und somit auch keine Therapie finden können. Sie sprechen von  psychosomatischen Schmerzen. Ohne hohe Dosen von Schmerzmitteln kann er  nicht leben.

    In der Rückführung erkennt er  die Ursache für seine Schmerzen darin, dass er in einem früheren  Opferleben als Brotdieb gehängt wurde. Er leidet an den Nachwirkungen  davon. Der Grund dafür, diesen unnatürlichen Tod erleiden zu müssen,  liegt in einem noch davor liegenden Täterleben, in welchem er anderen  mutwillig den Kopf abgeschlagen hatte.

    In der Rückführungstherapie  befreit sich Eddy von Leid- und Schuldgefühlen, entschuldigt sich bei  seinen Opfern, vergibt sich und seinem Henker, und programmiert sich  neu. Eddys Schmerzen sind seitdem auf Dauer verflogen (Hardo 2011, S.  18).

Für weitere Beispiele der Heilung mittels Reinkarnationstherapie muss hier auch auf Band 2b und die dort angegebene Literatur verwiesen  werden.  

Literatur: Hardo, Trutz (2011) Leiden heißt nicht wissen / Heilung durch Rückführung, Silberschnur, Güllesheim, ISBN: 978-3-89845-340-0
Therapeuten

Reinkarnationstherapeut” ist  kein anerkannter Beruf. Daher gibt es kein offizielles Diplom, das die  Befähigung bestätigt. Es gibt nur Lehrerlaubnisse einzelner Lehrer oder  “Schulen”. Therapie darf aber von Heilpraktikern, Ärzten,  Psychotherapeuten und Psychiatern angeboten werden. Rückführungen kann  Jedermann ohne staatliche Zulassung durchführen, solange er nur beratend  und nicht therapeutisch tätig wird. Die Anbieter dieser Dienstleistung  nennen sich “Rückführungsbegleiter”.

Mir ist keine Quelle bekannt, die  objektive Auskunft über die Qualifikation von Reinkarnationstherapeuten  und deren Heilerfolge erteilen würde. Man ist auf die subjektive  Darstellung einzelner Therapeuten angewiesen.

Wer also einen  Reinkarnationstherapeuten oder Rückführungsbegleiter sucht, muss sich  auf sein Gespür verlassen und - wie bei der Suche nach einem  Psychotherapeuten - sich einen persönlichen Eindruck vom Rückführer  verschaffen und mit demjenigen zusammenarbeiten, bei dem man ein gutes  Gefühl hat. (Ratschläge dazu in Band 2b.)

Wichtig: In keinem Fall sollten Rückführungen den Besuch beim Arzt ersetzen, allenfalls ergänzen!

Es ist ratsam nach dem Erfahrungshintergrund des Rückführers u. a. zu fragen:
  • Bei wem hat er/sie gelernt? (Ein bekannter Name ist zwar keine Garantie für Qualität, aber ein Positivum.)
  • Welche  Technik wendet er/sie an (Hypnose oder Sedierung in den Alphazustand)?  (Die leichte Hypnose im “Alphazustand” ist sicherer.)
  • Wie  viele Rückführungen in welcher Zeit hat er/sie schon gemacht?  (Mindestens 100 pro Jahr und einige Jahre Erfahrung wären vorteilhaft.)
  • Wie hoch schätzt er/sie seine/ihre Erfolgsrate ein? (Mindestens 60% einschließlich Besserungen wäre wünschenswert)
  • Hat er/sie ein ähnliches Problem, wie das eigene, schon einmal behandelt? (Wenn ja, wäre dies auch eine “Herzstärkung”.)
  • Was sagt er/sie zu Risiken und Nebenwirkungen? (Das Thema wird in Band 2a angesprochen; s. a. Sigdell 2006)
  • Was kostet eine Rückführung?  (Ein Stundensatz wie bei einem Psychotherapeuten sollte nicht  überschritten werden. Ein sehr erfahrener Rückführer wird teurer sein,  als ein Anfänger.)

Es ist also nicht leicht, einen Rückführer zu finden. Eine Einstiegshilfe findet man in Listen von Rückführern (ungeornete Reihung):

Literatur:
Sigdell, Jan Erik (2006) Reinkarnationstherapie / Emotionale Befreiung durch Rückführung, Heyne, München, ISBN: 3-453-70032-5
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