Rückführungen in frühere Leben (Beispiele) - Unsterblichkeit der menschlichen Seele

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Rückführungen in frühere Leben (Beispiele)

Rückführungen in frühere Leben

Hauptsächlich in Band 2a sind Beispiele von Rückführungen in frühere Leben zusammengestellt und genau beschrieben, in denen die Aussagen des Rückgeführten mehr oder weniger erfolgreich durch materielle Belege nachgeprüft werden konnten.

Eine weitere Kategorie von Beispielen betrifft Fälle, in denen Probanden, die sich z. T. gegenseitig nicht kennen, in ihren jeweiligen Rückführungen Geschichten von früheren Leben berichten, die sich gegenseitig wiederum in vielen Details bestätigen. Ein Beispiel dafür findet sich in deutscher Sprache bei Trutz Hardo, „Wiedergeburt, Die Beweise“, S. 84 und ein anderes in Band 2a, S. 406.

Sogar drei miteinander verbundene frühere Leben wurden teilweise nachgeprüft. Wer französisch lesen kann, kann sich eine pdf-Datei über die Fälle hier herunterladen: misraim3.free.fr/divers/renaitre_loin_de_l_inde.pdf. Der Fall ist in deutscher Sprache in Band 2b, S. 800 nacherzählt.

Wenn zahlreiche, paranormal  erkannte Fakten in den Regressionen auftauchen und positiv nachgeprüft  werden könnten, dann würde das nicht nur die Reinkarnationsidee stützen, sondern auch zeigen, wie dicht unter der Oberfläche die Erinnerungen an frühere Leben liegen; vermutlich auch in vielen Fällen, in denen keine Nachprüfung angestellt wird. Die Erinnerungen sind dann eben nicht nur im unerreichbaren Unterbewusstsein verborgen oder im Charakter oder dem Gewissen. Das häufig gehörte Argument: „Was soll das Gerede um die Wiedergeburt, wenn man sich ohnehin nicht erinnern kann?“ wäre widerlegt.

Ein Beispielfall für direkte Nachprüfung der Aussagen wird hier weiter unten in allen Einzelheiten aufgeführt.



Die wichtigste Literatur
(s. a. Kurzbeschreibung unter Literatur, deutsche” und “Literatur, englische”):

  • Desweiteren gibt es noch eine viel längere Liste nur anekdotisch (unzureichend ausführlich) dokumentierter Fälle, die hier aber nicht aufgeführt werden soll.  
Fortsetzung "Die Wiedergeburt des U-Boot-Matrosen James"

2. Nachprüfung:
Rick Brown hat im März 1988 in Archiven in Washington nachgeforscht und die Geburtsurkunde des James Edward Johnston  und Aufzeichnungen über dessen Anwesenheit in der Highschool gefunden.  Rick ist anschließend dreimal nach Jacksonville gefahren und hat mit  Freunden und Verwandten der früheren Person gesprochen. Dabei fand er  folgendes heraus:

Die frühere Person war am 1.2.1921 in Jacksonville, Alabama, geboren. Das Jahr, das Bruce angegeben hatte, stimmte also. 1936, also mit 15 Jahren, wie er gesagt hatte, verlor er seine Mutter und war sehr alleine. Als Rick Jacksonville besuchte, traf er die besagte Katharina. Sie hatte braune Haare, haselnussbraune Augen und war 1929 geboren, wie von Bruce angegeben.

Am 21.7.1938 kam James im Lager am Tule-See  an. Auch hier stimmten der Ort und die Jahreszahl, die er in der Rückführung angegeben hatte. Rick traf einen Jugendfreund von James, der 1938 im Lager bei den Klamath-Fällen war und ihm erzählte, dass die beiden Freunde versucht hatten, sich gegenseitig zu besuchen. Dies war zwar nicht gelungen, aber die Aussage von Bruce über seinen Marsch zu den Klamath-Fällen macht so durchaus Sinn.

Die unglückliche Liebe zu Molly, von der Bruce gesprochen hatte, konnte auch bestätigt werden. Mollys Mutter war tatsächlich früh gestorben und der Vater Ike Lassiter, Sheriff der Gegend, war vehement gegen die Verbindung zwischen Molly und James eingestellt.

Ein früherer Freund von James beschrieb ihn als einen glücklichen, aber einsamen Jungen. Ein anderer bestätigte, dass seine Willfährigkeit, die er als Marinesoldat an den Tag legte, zu seinem Naturell passte.

Nach einem Dienst in den Lagern des Civilian Conservation Corps heuerte James im Juli 1940 bei  der Navy an. Er erhielt dort seine Ausbildung, speziell an den Rettungsgeräten der U-Boote. Dies brachte ihn mit Robert Miller zusammen.

Auf der letzten Fahrt des U-Boots Shark war er als James dort Mannschaftsmitglied. Dieses U-Boot war tatsächlich in der Bucht von Manila stationiert und wurde gemäß japanischen Quellen mit hoher Wahrscheinlichkeit am 11.2.1942 um 11:34 Uhr vom japanischen Zerstörer „Amatsukaze“ durch Wasserbomben versenkt. Es gab keine Überlebenden.

Schwesterschiffe der Shark waren, wie richtig angegeben, Porpoise und Spearfish, sowie die Nummern 37 und 38.

Außer Walter Pilgram (Chefelektriker) war als Mannschaftsmitglied Robert (Francis) Miller (Schütze 2. Klasse) im Mannschaftsregister genannt. Pilgram war 31 Jahre, also älter, als James, wie Bruce richtig in der Rückführung angegeben hatte. Seine Schätzung des Alters auf Mitte 30 stimmte nicht ganz.

Am 2.2.1942, also „ein paar  Tage vor dem Untergang“, wie es Bruce ausgedrückt hatte, meldete die  Shark an ihr Hauptquartier, dass ein Torpedoangriff auf ein japanisches Schiff misslungen ist.

Der Ort, den Bruce als die  Stelle bezeichnet hatte, an dem die Shark untergegangen war, lag ca. 50  Meilen weiter östlich, als von der Navy angegeben. Es fand sich aber noch das Buch eines deutschen Autors, der nach dem Krieg alle japanischen Aufzeichnungen ausgewertet hat und als Ort des Untergangs die Stelle angab, die Bruce bezeichnet hatte.

Am 8.2.1942 wurde die Shark zum 2. Mal mit Wasserbomben angegriffen. James konnte sich also dabei seine Verletzung an den Rippen zugezogen haben.

Die Aufgaben der Shark waren Aufklärung und Beschattung von feindlichen Schiffen, wie von Bruce angegeben. Heimathafen war Pearl Harbor.

Besuche „vor Ort“:
Rick und Bruce besuchten nach den Rückführungen das U-Boot „The Pampanito“ in San Francisco, das mit der Shark baugleich ist. Schon beim ersten Blick auf das U-Boot war Bruce sichtlich betroffen. Er wurde blass und sprach nur noch ganz leise. Er bekam Magenkrämpfe. Als sie dann ins Boot kamen, rannte er so schnell los, dass Rick kaum folgen konnte. Bruce zog es zu der Stelle,  an der er als James ertrunken war und er zeigte sie Rick. Er beschrieb noch einmal die damalige Situation und durchlebte - in abgemilderter Form - wieder die ganze Panik der Todesminuten. Wenn er erzählte, dann in der Ichform. Für ihn war klar, dass er einst James war.

Anschließend lief er zu seiner früheren Arbeitsstelle: dem Notausstieg mit der „Momsen-Lunge“, für deren Funktionieren er im früheren Leben zuständig gewesen war. Alles fühlte sich so vertraut an. Bruce hatte das durchdringende, dröhnende Geräusch der Dieselmotoren im Ohr. Er erklärte Rick technische  Einrichtungen und sprach verschiedene Dinge an, die heute anders als früher waren. Seine Koje fehlte, aber seinen früheren Spind konnte er noch zeigen. Bruce suchte nach einem Notausstieg, von dessen Existenz er wusste, den er aber nicht finden konnte. Schließlich fand er ihn hinter einer Plastikverschalung verborgen.

Auf der dritten Reise, die  Rick für seine Nachforschungen nach Jacksonville, der Heimatstadt von James, machte, nahm er Bruce mit. Dabei wurden Filmaufnahmen gemacht, die als „Unsolved Mysteries“ (s. u.)* im Internet zu sehen sind. Bruce erinnerte sich dort, dass er seinerzeit als James sein Elternhaus nur durch die Hintertüre betreten bzw. verlassen durfte. Seine Cousine aus dem früheren Leben, Katharina, bestätigte dies. Sie bestätigte auch eine kleine Marotte von James, die Bruce auch von sich berichtete: Er aß mit Vorliebe die Endstücke vom Brotleib.

Quellen (mit Link zu Literaturseiten):  

Die Wiedergeburt des U-Boot-Matrosen James

Der amerikanische Handelsvertreter Bruce Kelly (19.01.1953 geboren), hatte Klaustrophobie, eine Wasserphobie und  medizinisch unerklärliche Brustschmerzen. Seine Angst vor engen Räumen  äußerte sich besonders, wenn er mit dem Flugzeug verreisen musste. Das  war belastend, weil er in seinem Beruf häufig fliegen musste. Wenn die  Türen der Maschine geschlossen wurden, überkam ihn regelmäßig eine  Panik, die erst allmählich verging. Wenn Wasser, z. B. in der Badewanne,  bis zu seinen Knien aufstieg, hatte er ebenfalls starke Angstgefühle.  Unter der Dusche konnte er den Wasserstrahl nur auf seinem Rücken  erdulden. Er fand immer einen Grund, warum er nicht zum Strand gehen  konnte. Seit er erwachsen ist, hatte er immer wieder stechende  Schmerzen, die in seinem Magen begannen und zur Brust hin wanderten.  Alle Ärzte, die er deswegen aufsuchte, erklärten ihm, dass er völlig gesund sei und keine Schmerzen haben könne - außer, er bilde sie sich  ein.

Bruce war schon immer auf  der Suche nach sich selbst. Shirley MacLaines Buch „Zwischenleben“  (engl. Out On A Limb) gab ihm den Anstoß, in seinem 34sten Lebensjahr  eine Rückführung mit sich machen zu lassen. Er besuchte daher 1987 Rick  Brown, einen amerikanischen Hypnotherapeuten aus Glendora in  Kalifornien, ohne eine bestimmte Frage damit klären zu wollen.

Erste zwei Rückführungen durch Rick Brown:
Bruce erlebte sich in  seiner ersten Rückführung als ca. 60-jährigen Farmer John 1860 in  Kansas. Dieses Erlebnis brachte Bruce zum Entschluss, eine weitere  Rückführung zu machen, allerdings nun mit der Fragestellung nach dem  Grund für seine oben geschilderten Ängste und Schmerzen. Leider gibt es  keine Aufzeichnung dieser 2. Rückführung. Rick und Bruce schildern die  wesentlichen Aussagen aus dem Gedächtnis.

Rick Brown erwartete eine  Geschichte von einem Flugzeug, das ins Meer abstürzt und in dem die  Passagiere ertrinken. Bruce war auf ein Erlebnis mit der Titanic  gefasst.

Als Bruce nun in der  Rückführung gefragt wurde, woher seine Panikgefühle im Flugzeug  herrühren, antwortete er mit einer ganz anderen Geschichte: „Ich bin ein  U-Boot-Mann und ich sterbe.“ Bruce sah sich in ein Abteil eingesperrt,  das sich zunehmend mit Wasser füllt und aus dem er nicht lebend  herauskommen kann. Mit ihm im Abteil sei Walter Pilgram ertrunken. Das Boot mitsamt der ganzen Mannschaft ging unter. Niemand überlebte.

Auf weitere Fragen sagte Bruce, das U-Boot habe den Namen „Shark“ (Haifisch) mit der Nummer 174 getragen. Er selbst sei James Johnston gewesen. Die Handlung spielte im Jahr 1942. Der Heimathafen des U-Boots sei Pearl Harbor gewesen. Und wo das U-Boot genau gesunken ist, wollte Rick auch noch wissen.

Nach der Rückführung zeichnete Bruce eine Landkarte der Inseln Celebes (Sulawesi) und Borneo und markierte die Stelle, an der die Shark untergegangen sein soll.

Bruce hatte keinen Bezug zu  U-Booten und hatte noch nie eines in natura gesehen. Wo die Insel  Celebes liegt, wusste er vor der Rückführung nicht.

1. Nachprüfung:
Einen Tag später ging Bruce  in die Bibliothek, um nachzuprüfen, ob das, was er in der Rückführung  gesehen und erfahren hatte, irgendeinen Bezug zur Realität hat. Er  glaubte nicht wirklich daran, etwas finden zu können und war daher umso  mehr überrascht, das Buch „United States Submarine Losses WW II“ zu  entdecken, in dem das U-Boot mit der Bezeichnung „Shark SS-174“ aufgeführt war und etwas über seine Besatzung und seinen Untergang stand. Die Mannschaftsliste führte einen James E. Johnston und Walter E. Pilgram auf. Der letzte Eintrag, das Schiff betreffend, ist vom 8.2.1942 und gibt den Befehl an den Kapitän wieder, entlang der Nordküste von Celebes  Richtung Makassar zu fahren. Auf weitere Funksprüche kam keine Antwort  mehr. Am 7.3.1942 wurde die Shark als vermutlich verloren bezeichnet.

Rick und Bruce waren über  einen so raschen Erfolg der Nachprüfung sehr erfreut und beschlossen,  noch weitere Rückführungen zu unternehmen. Erst danach wollten sie die  Nachprüfung fortsetzen.

Die nachfolgenden Rückführungen:
Sie wurden aufgezeichnet, sind daher besser nachvollziehbar und brachten folgende Aussagen hervor:

Das U-Boot war Teil der asiatischen Kriegsflotte der USA und in der Bucht von Manila stationiert. Von dort aus machte das Boot Aufklärungsfahrten im Pazifik und beschattete japanische Schiffe.

Bruce arbeitete als James gemeinsam mit dem Matrosen Robert Miller gelegentlich im Abschnitt der Notausstiege in der Nähe des Torpedoraums. Mit Robert zusammen hatte er zuvor seine Ausbildung gemacht.

Ein „paar Tage vor dem Untergang“ war die Mannschaft sehr enttäuscht, weil ein Torpedo nicht getroffen hatte, das sie auf einen japanischen Zerstörer abgeschickt hatten.

Am 8.2.42 wurde das U-Boot durch eine Unterwasserbombe angegriffen. Dabei wurde James Johnston durch einen Flaschenzug an den Rippen verletzt und war daher bis zu seinem Tod nicht im Dienst, sondern an seine Koje gefesselt.

Die Begleitschiffe der Shark waren üblicherweise „Porpoise“ und „Spearfish“ und andere U-Boote, die nur Nummern trugen, wie 37 und 38.

Als Bruce in der  Rückführung erlebt, wie das U-Boot einen zweiten Treffer in den Turm  erhält, beschreibt er den Hergang der dramatischen Ereignisse und seines  Todeskampfes in Einzelheiten, die natürlich nicht nachprüfbar sind. Er  ist als James zu diesem Zeitpunkt zufällig mit dem schon erwähnten  Mechaniker oder Ingenieur Walter Pilgram zusammen, der Mitte 30 und etwas älter als er selbst ist. Das Boot ist, sagt er, am 11.2.1942, morgens gegen 11:30 Uhr von einem japanischen Zerstörer durch zwei Wasserbomben getroffen und versenkt worden.

Aus seinem sonstigen früheren Leben erfahren wir in der Rückführung noch folgendes:
  • James Johnston war 1921 zur Welt gekommen.
  • Als er 15 Jahre alt war, verstarb seine Mutter an Lungenentzündung.
  • Zum Zeitpunkt des Todes seiner Mutter war ein viel jüngeres Mädchen bei ihm, das Katharina (Pseudonym) hieß, am 21.April 1929 geboren war, haselnussbraune Augen und langes braunes Haar hatte.
  • 1938 arbeitete James in einem Lager am Tule-See in Kalifornien. Einmal marschierte er von dort zu den Klamath-Wasserfällen, um einen Freund zu besuchen.
  • Er hatte eine Freundin, Molly, die er liebte. Beide verband die Tatsache, dass sie ihre Mütter verloren hatten. Ihre Verbindung war aber am Widerstand von Mollys Vaters, Ike, zerbrochen.
  • James war ein ergebener Soldat, der seinen Auftrag nie in Frage gestellt hatte. Er beschrieb sich als einsam.

Ergebnis nach mehreren Rückführungen:
Bruce Kelly ist nun seine beiden Phobien und die Brustschmerzen los.      Weiter -->
Bruce Kelly, der von Rick Brown zurückgeführt wurde:
Das U-Boot “Shark”:

James Johnston, die frühere Person:

Weitere Beispiele im Internet:

Videos mit deutschem Ton:
  • Wiedergeburt der heiligen Elisabeth? Rückführung durch Ursula Demarmels
Teil 1: http://www.youtube.com/watch?v=XYCgFrb4RZE
Teil 2: http://www.youtube.com/watch?v=Cri88p7KPlc&NR=1

  • Die VOX-Serie “Wer war ich?” von Rückführungen durch Frau Doreen Büchner ist bis auf eine Sendung aus dem Netz verschwunden:
https://www.youtube.com/watch?v=aw-zVTW59lg
Videos mit englischem Ton:

  • Vier australische Frauen erinnern sich unter Hypnose an ihre früheren  Leben in Europa und entdecken dort im heutigen Leben ihre Spuren von  damals.
Das Buch dazu: Ramster, Peter 1990: "The Search for Lives Past", Somerset Film, Bowral, Australia, 1990, ISBN: 0-646-0021-7

  • Die Engländerin Jenny Cockell  erinnert sich seit ihrer frühen Kindheit auch aus Träumen an ihr vorheriges Leben als Mutter, die 1932 im Krankenhaus starb und 8 Kinder hinterließ. Sie hat als Erwachsene Rückführungen gemacht und so zusätzliche Information zu diesem und weiteren früheren Leben hervorgeholt. Daher stellt der Fall eine Mischung aus Spontanerinnerung und Erinnerung durch Hypnose dar.
Die Bücher dazu:
Cockell, Jenny (1994) Unsterbliche Erinnerung, Bastei-Lübbe, Bergisch Gladbach, ISBN: 3-404-61306-6
Cockell, Jenny (2008) Journeys Through Time / Uncovering my past lives, Piatkus, London, ISBN: 978-0-7499-0969-7



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