Déjà-vu - Unsterblichkeit der menschlichen Seele

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Déjà-vu

Welchen Beitrag können
Déjà-vus
zur Überlebens- und Reinkarnationsforschung leisten?
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1. Meine Antwort in Kürze

  • Die zahlreichen anekdotischen Berichte bestätigen, dass es sich um weit verbreitete Erfahrungen handelt.
  • Es gibt keine Forschung darüber, ob Déjà-vus Erinnerungen an frühere Leben widerspiegeln.
  • Einige der Berichte legen aber diesen Gedanken sehr nahe (siehe Beispiele).
  • Kein Bericht ist bisher so gründlich nachgeprüft worden, wie Prof. Stevenson dies bei den Kindern  getan hat, die sich an ihr früheres Leben erinnern. Meist ist dies auch  nicht möglich, weil die Angaben nicht ausreichend spezifisch sind.
  • Hier herrscht noch großer Forschungsbedarf.
Selbst Erfahrungen ge-
Ich sammle, veröffent-
liche aber nur, was Sie
erlauben - versprochen!
2. Information zu Déjà-vus

Déjà-vu ist französisch und bedeutet „schon gesehen“. Es bezieht sich als Fachausdruck auf das häufig vorkommende Gefühl, einen erstmals besuchten Ort, manchmal auch Personen oder ein Ereignis schon früher gesehen zu haben. Die betreffende Person kann beispielsweise bisher noch nicht gesehene Bereiche des Ortes im Voraus beschreiben und diese Angaben erweisen sich oft als erstaunlich korrekt. Déjà-vus betreffen streng genommen nur den Sehsinn. Es können aber alle Sinne gleichzeitig oder einzeln betroffen sein. Daher spricht der Autor Benjamin Walker von Déjà-ismus.

Mit Déjà-vus leicht zu verwechseln sind Flashbacks . Hier geht es um das Wiedererleben von früheren Situationen auch in früheren Leben - nicht nur um das "Wiedersehen" wie bei Déjà-vus. Die Umgebung, in der man sich gerade befindet, ändert sich im Flashback z. B. unerwartet und ist belebt wie zu einer früheren Zeit. Mehr zu Flashbacks hier.

Déjà-vus können ausgelöst werden durch:
  • die plötzliche und unerwartete Gegenüberstellung mit einem Ort, Gegenstand oder einer Person („klassisches Déjà-vu“);
  • besonders eindringlicher Geschehnisse;
  • Altersregression;
  • seelische Erschütterung;
  • einen Erschöpfungszustand (Ohnmacht);
  • einen Traum;
  • einen Wachtraum oder eine spontane Trance;
  • allmähliches Bewusstwerden;
  • ein Nah-Todeserlebniss oder eine außerkörperliche Erfahrung (Exkursion).

Angaben über die Häufigkeit, mit der Déjà-vus in der Normalbevölkerung auftreten, schwanken sehr, von 25% bis 98%. Häufig werden Werte von 60 - 70% angegeben. Für Deutschland wurde in einer repräsentativen Studie aus dem Jahr 2000 ein Wert von 51% ermittelt (Schmied-Knittel 2008).

Bei Kindern von Reinkarnationsfällen tritt das Phänomen ein, wenn sie erstmals den Ort besuchen, in dem sie früher gelebt zu haben behaupten. Die Gegend oder das ganze Dorf oder weite Teile davon scheinen diesen Kindern vertraut zu sein, wobei sie auch Änderungen benennen, die seit dem Tod der früheren Person eingetreten sind. Diese Kinder hatten bereits vor ihrem Déjà-vu Erinnerungen an ein früheres Leben.

Es gibt viele Tatsachenberichte über Déjà-vu-Erlebnisse von Erwachsenen oder Kindern, die den Gedanken nahe legen, hier könnten Erinnerungsreste aus früheren Leben durchschimmern. Meist gehen dem aber keine Erinnerungen an frühere Leben voraus. Fast alle diese Berichte sind anekdotischer Natur, d. h. das vermutete frühere Leben wurde nicht gesucht oder konnte mangels genauer Angaben nicht gesucht und gefunden werden. Eine genaue und unabhängige Nachprüfung aller Umstände, die auf eine natürliche Erklärung oder eine solche mittels SUPER-ASW hinweisen könnten, wurde nicht durchgeführt. Hier ist ein großes Betätigungsfeld für kommende Generationen von  Parapsychologen.

Aber lassen Sie die Beispielfälle auf sich wirken und entscheiden Sie selbst, wie Sie das jeweilige Geschehen interpretieren wollen.
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Quellen:
Jansen, Johannes (1991) Das Déjà-vu-Erlebnis, Peter Lang, Frankfurt/M, ISBN: 3-631-43890-7
Ian Stevenson (2005) Reinkarnation in Europa/ Erfahrungsberichte, Aquamarin, Grafing, S. 359, 253, 317, ISBN: 3-89427-300-3
Schmied-Knittel,  Ina (2008) Außergewöhnliche Erfahrungen: Repräsentative Studien und  aktuelle Befunde, Zeitschrift für Anomalistik, Sandhausen, Band 8 Nr.  1+2+3, S. 98-117
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