Glaubwürdigkeit

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Donnerstag, 22. Oktober 2015

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reinkarnation.de

 

wiedergeburt.org

 

Ursprung dieser Seiten:
 www.reinkarnation.de

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In unsere westliche Kultur “passen” weder die Spontanerinnerungen kleiner Kinder, noch ihre Interpretation als Fälle von Reinkarnation.

Daher müssen folgende Fragen gestellt und beantwortet werden:

1. Sind die “Erinnerungen” der Kinder ernst zu nehmen?
    Diese Frage soll hier behandelt werden.

2. Ist die Interpretation durch Wiedergeburt zulässig?
    Diese Frage wird auf den folgenden Seiten “Einwendungen”, “Alternativerklärungen” und “Theorien” behandelt.

Als ich vor 25 Jahren (1986) erstmals das Standardwerk* von Prof. Stevenson (Bild rechts) las, beschlichen mich Zweifel und ich fragte:

1. Ist „Prof. Stevenson“ ein Autor für Phantasie-Bücher? 
    Antwort: Nein, er war leitender Psychiater an der Universität von Virginia USA.
    Er gab 1964 seine blendende Karriere auf, um 42 Jahre über Spontanerinnerungen kleiner Kinder zu
    forschen.

2. Was sagen Andere über ihn und zu seinen Büchern?
    Antwort: Man zollt ihm mehrheitlich hohe Anerkennung wegen seiner Vorsicht und Sorgfalt in den
    Untersuchungen. Allenfalls streitet man über die beste Erklärung der Ergebnisse.

3. Gibt es Replikationen (Versuchswiederholungen) durch Andere?
    Antwort: Vier weitere Professoren von Universitäten und ein Privatforscher aus insgesamt 5 Ländern
    haben ebenfalls geforscht. Ihre Ergebnisse sind mit denen von Prof. Stevenson vergleichbar
    (siehe Bild unten).

4. Gibt es genügend Fälle?
    Antwort: In Summe gibt es ca. 3000 dokumentierte Fälle aus aller Welt;
    2/3 aus Süd-Ost-Asien, 1/3 aus dem Rest der Welt (in veröffentlichten Fällen)
    (Dies entspricht etwa auch dem Bevölkerungsverhältnis der betroffenen Länder Ost/West).

* Standardwerk (1. Buch): Stevenson, Ian (1976) Reinkarnation, 20 überzeugende und wissenschaftlich
   bewiesene Fälle, Aurum Verlag, Freiburg, ISBN: 3-59108019-5. Copyright 1966, USA.
   Weitere Bücher von ihm hier

Stevenson_JSE_2008_1a

Prof. Ian Stevenson, Univ. of Virginia, USA         (31.10.1918 – 8.2.2007)

„Vater“ der Reinkarnationsforschung

p1
Forscher_Replikationen

Fazit zur Frage der Glaubwürdigkeit:

  • Es handelt sich um Naturbeobachtung durch empirische Feldforschung, nicht Esoterik.
  • Fünf beteiligte Forscher sind/waren Hochschulprofessoren.
  • Sie kommen zu untereinander vergleichbaren Ergebnissen.
  • Die Sorgfalt in der Untersuchungstechnik wird auch von den meisten Kritikern anerkannt.
  • Material und Methoden sind offen gelegt.
  • Es gibt eine wissenschaftliche Diskussion in Fachpublikationen.
  • Es gibt keine kommerziellen Interessen.
  • Die Arbeit ist unabhängig von Religionen, Kirchen oder Sekten.
  • Die Zahl der dokumentierten und gelösten Fälle ist groß genug, um das Phänomen beurteilen zu können.
  • Man findet Fälle weltweit in allen Kulturen, in denen gesucht wurde. Sie sind kulturell unterschiedlich „gefärbt“.
  • Die Merkmale der Fälle sind über Jahrzehnte hinweg gleichartig.
  • Die Phänomene müssen daher als real anerkannt werden.
  • Über die beste Erklärung (Reinkarnation oder nicht?) kann man streiten.